Theaterhaus G7

Die Website des Theaterhauses G7

Es kommt..._A4

Ein Monologabenteuer von Carmen Priego

Ein Junge, der mit einem Mädchens schläft, ist ein tapferer Jäger. Ein Mädchen, das mit einem Jungen schläft, ist eine Schlampe. So funktioniert ein scheinbar unüberwindbares Vorurteil in unserer Gesellschaft. Aber wer entscheidet das denn genau? Wen geht es überhaupt etwas an? Und warum existiert dieser Konflikt immer noch nur für Frauen?

Theaterhaus G7 "Es kommt der Tag", mit: Sina Peris, Regie: Pascal Wieandt, Ausstattung: Marcela Snaselova Foto Thomas Troester

„Es kommt der Tag“ ist ein gewaltsamer Ausbruch aus allen Regeln. Weil Ungerechtigkeit die Welt vergiftet wie eine Scheißatombombe, wird Jasmin zu einer Naturgewalt und bricht mit voller Wucht aus. Aus der Enge der Konformität, den Regeln des stillen Abnickens der gesellschaftlichen Norm und der unausgesprochenen Erwartungen der Anderen. Ein starkes EinFrauStück, das sich wortgewaltig und eindrücklich für Respekt und Selbstbestimmung einsetzt.

Mit: Sina Peris

Regie: Pascal Wieandt

Ausstattung:  Marcela Snaselova

Eine Kooperation mit Pascal Wieandt.

 

28.5. um 20 Uhr

Anschließend Hausgespräch #9 mit Stefanie Kleinsorge, Direktorin Port25 – Raum für Gegenwartskunst.

29.5. um 20 Uhr

Anschließend Hausgespräch #10 mit Gabriele Osswald, Kuratorin und Performancekünstlerin.

Karten 5/9/14/20



Letztes Update: 21.06.

Inseln_A4

 

Inseln ist von Künstler*innen und für Künstler*innen der Metropolregion. Sehen wie andere arbeiten, Neues oder Gemeinsames entdecken, neue künstlerische Konstellatio-nen finden. Alles kann, nichts muss passieren in dieser praxisbezogenen Einladung zum konkreten, spartenübergreifenden Zusammentreffen der Künstler*innen in Mannheim und der Region.

Inseln ist pure Improvisation zu einem Thema, das räumlich und performativ umgesetzt wird. Wir laden Künstler*innen unterschiedlichster Disziplinen (Performance, Tanz, Wort, visuelle Künste, …) herzlich dazu ein, sich an diesem experimentellen Abend mit Ihren Gedanken, Ideen und Fragen zum Thema „Reibung“ zu beteiligen. Allein auf der eigenen Insel und ganz gleich ob in Form bereits vorhandener Performanceskizzen oder komplett aus dem Moment improvisiert, aber immer im Zusammenspiel mit den Per-former*innen auf den anderen Inseln.

Inseln entsteht in Zusammenarbeit von Theaterhaus G7 und Volker Hartmann-Langenfelder.

DIE REGELN

1 Raum
3 Inseln je ein bis zwei Quadratmeter groß
1 Stromanschluss je Insel
1 Insel verfügt zusätzlich über einen Beameranschluss (VGA, HDMI)

Jede Performer*in darf nur so viel Equipment mitbringen, wie zusammen mit ihr selbst auf die Insel passt.
Wer elektrisch verstärkt spielen möchte, muss eine eigene Aktivbox / Verstärker mit auf die Insel bringen.
Allen Performer*innen steht frei eine Insel zu besetzen und zu beginnen bzw. in das laufende Geschehen einzusteigen, wann immer die Performer*in will.
Die Insel kann auch jederzeit wieder verlassen werden.
Die selbe oder eine andere Insel kann auch jederzeit wieder besetzt werden.
Der Abend endet, wenn keine Insel mehr besetzt ist.

Dienstag, 25. Juni um 20 Uhr
Eintritt frei.

 

Elling2

***GASTSPIEL***

Elling

Ein-Personen-Theaterstück nach der Romanvorlage von Ingvar Ambjörnsen

Jo Schmitt gibt in diesem 80-minütigen Solo-Stück einen Einblick in die Seele von Elling, der seit seiner Geburt bei seiner Mutter in einer Osloer Satellitenstadt wohnt. Die Kontakte zur Außenwelt bleiben auf ein Minimum reduziert und Elling wird zu einem Außenseiter und Sonderling. Er ist sich dessen durchaus bewusst, kann aber gut und bequem damit leben. Nach dem Tod der Mutter ändern sich die Verhältnisse für ihn jedoch…

Seine Trauer bleibt verborgen, er empfindet sogar den Reiz eines Neubeginns, aber unzweifelhaft wird er doch komplett aus seiner Ordnung gerissen. Es ist ein Stück über Andersartigkeit, gespielt vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Inklusionsgedankens. Es bietet einen schonungslos offenen Blick in das Innenleben eines Sonderlings mit seinen schockierenden, befremdlichen aber auch äußerst komischen Momenten.

Kathrin Sievers hat diesen Monolog inszeniert. Nach festen Stationen am Burgtheater Wien und dem Schauspiel Essen inszeniert die Regisseurin seit 1999 freiberuflich Stücke für renommierte Theater im Ruhrgebiet und der Köln-Bonner-Region. Außerdem arbeitet sie als Schauspiel-Dozentin und Theaterpädagogin.

Fotos: Dagmar Thieß

5. & 6. Juli um 20 Uhr

Karten 5/9/14/20 Euro

 

 

 

mannheimer-erklaerung