Theaterhaus G7

Die Website des Theaterhauses G7

Nicht ohne dich (UA)

Nicht_ohne_dich_A4

NICHT OHNE DICH

You Bury Me (UA)

Ein Stück von Ahlam

 

‘Bury me/Begrab mich’

ist eine literarische Wendung im Arabischen, die bedeutet „Ich liebe Dich“.

Sie spricht die Hoffnung aus, man möge vor dem geliebten Menschen sterben,

weil man sich nicht vorstellen möchte, jemals ohne ihn zu leben.

 

Diese Geschichte fängt mit einem Ort an.

Nein, einer Stadt. Einer Stadt mit dem Namen Kairo. Es ist die Zeit nach dem sogenannten arabischen Frühling. Sechs junge Menschen entdecken sich selbst, ihre sexuelle Identität, ihre Zukunftswünsche und Lebensträume. Und sie erkennen, dass die große Freiheit, die es für ein selbstbestimmtes Leben braucht, in ihrem Land nicht zu finden ist.

Mit warmherzigem Humor erzählt Ahlams Stück vom Aufstand gegen vorgeschriebene Angepasstheit und gesellschaftlichen Zwang. Vom Aufbruch in die Ungewissheit der Zukunft, dem Beginn der ersten Liebe und dem Vertrauen auf ein gutes Ende der eigenen Geschichte.

 Ahlam ist ein Pseudonym. Es steht für eine junge Autorin, deren Identität wir aus Sorge um die Sicherheit ihrer Familie nicht offenlegen können.

Theaterhaus in G7: "Nicht ohne Dich" mit: Müjdat Yüksel, Vivien Zisack, Anna Göbel, Irina Maier, Björn Luithardt, Aaron Jeske Regie: Inka Neubert Foto Thomas Troester

„Ein kompaktes Kammerspiel voll schonungsloser, emotional eindringlicher Dialoge, das die sechs jungen Schauspielerinnen und Schauspieler in der Regie von Inka Neubert bravuröses auf die Bühne und in den Zuschauerraum bringen (…)  „Nicht ohne Dich“ ist eine gelungene Uraufführung über Identitätsfindung und eigene Werte – nicht nur in der arabischen Welt! „ (Ulrike Kolter in Die Deutsche Bühne)

„Alle sechs Figuren leiden und kämpfen überzeugend für ihre Liebe. Inka Neubert erschafft mit ihrer Regie und den ausgezeichneten Darstellern einen raffinierten Reigen aus On- und Off-Stimmen. „Die Stadt blutet; die Stadt verursacht Risse…“ spricht das Ensemble und verleiht damit dem Ort ein zersplittertes Gesicht und seinen Figuren ein grenzwertiges Lebensgefühl.“ (Nora Abdel Rahman im Mannheimer Morgen)

„Es ist ein Glück, dass das Mannheimer Theaterhaus die Uraufführung dieses sehenswerten Stücks besorgt hat. Inka Neubert hat sie flott und spannend inszeniert. Und es ist eine Schande, dass Deutschland und die Europäische Union um gute Beziehungen zu der brutalen Militärdiktatur in Ägypten bemüht sind, um Flüchtlinge aus Afrika von den Grenzen fernzuhalten.“ (Hans-Ulrich Fehler in Die Rheinpfalz)

 

Mit: Müjdat Yüksel, Vivien Zisack, Anna Göbel, Irina Maier, Björn Luithardt, Aaron Jeske

Regie: Inka Neubert

Übersetzung: Ulrike Syha

Ausstattung: Linda Johnke

Musik: Johannes Frisch

Video: Norbert Kaiser

TICKETS