Schauspiel
Mutter Vater Land

Ein Stück von Akın Emanuel Şipal

Der Opa ist Schriftsteller aus Istanbul. Die Oma lernt ihn als Studenten in Münster kennen und obwohl die schlesische Uroma dagegen ist, heiraten sie und zeugen den Vater des Erzählers dieser rasanten und assoziativen Familiengeschichte zwischen Deutschland und der Türkei. Lange hält es den Großvater nicht in Deutschland. Oder hat ihn die Schwiegermutter vertrieben?

Voller Anekdoten, Wortgefechte, Träume und Zweifel bäumen sich das Stück und seine Protagonist*innen gegen alle Zuschreibungen und Erwartungen auf – nur um wieder darauf zurückgeworfen zu werden und den Kampf von Neuem zu beginnen. Was heißt es, deutsch zu sein? Was heißt es, türkisch zu sein? Und warum muss man sich entscheiden?

Wie ein Mosaik setzt Akın Emanuel Şipal die Geschichte seiner eigenen Familie zusammen zu einem Bild voll unterschiedlichster Perspektiven, Schicksale, Entscheidungen und verpasster Chancen – uneindeutig, witzig, emotional und wahrhaftig. Er setzt schließlich auch seinem Großvater ein Denkmal, der dutzende deutsche Klassiker ins Türkische übersetzt hat und doch hier kaum bekannt ist.

Nach der Uraufführung 2021 in Bremen kommt Mutter Vater Land im Theaterhaus G7 zu seiner Zweitaufführung.


Mit
Susanne Berckhemer, Thomas Cermak, Mounir Saidi, Bernadette Evangeline Schlottbohm und Maximilian Wex

Regie
Inka Neubert

Bühne und Kostüm
Linda Johnke

Musik
Fadhel Boubaker

Lichtdesign
Stefan Grießhaber

Dramaturgie
Philipp Bode

Choreografie
Catherine Guerin

Bühnenbau
Hubertus Seelhorst

Assistenz und Vorstellungsdienst
Jana Nerz und Isabel Garcia Espino

Technik
Joshua Nerz

Aufführungsrechte
Suhrkampverlag Berlin


Premiere
21. September 2023


Nach der Vorstellung am 17. Februar findet ein Hausgespräch statt.


Fotos
Elisa Berdica