Schauspiel
Mieter

Ein Stück von Paco Gámez
Deutsch von Franziska Muche und Lea Saland

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„Immer trifft uns alles aus heiterem Himmel; Tiere wittern die Dinge, ich nicht.“ Unser Protagonist lebt im Zentrum der Stadt und schlägt sich als Theaterautor und Privatlehrer durch. Das klappt einigermaßen, bis plötzlich zum nächsten Monat die Miete um 75% erhöht werden soll. Entweder er zahlt, oder er zieht aus.

Der Eigentümer ist selbstverständlich nicht zu erreichen und die Dame bei der Hausverwaltung ist über persönliche Besuche nicht gerade erfreut. Auch der Bademeister reagiert empfindlich auf halsbrecherische Sprünge vom Beckenrand. An ein funktionierendes Liebesleben ist nicht mehr zu denken und selbst der Hund im Haus gegenüber hat den Mieter zum Feind erkoren.

Der Mieter fällt durch die Maschen des Systems der kapitalistischen Normalität – bis er sie zerschneidet. Er spielt nicht mehr mit, wird zum Tier, das sein Revier verteidigt und geht im Kampf gegen einen unbesiegbaren Gegner schließlich mit größtmöglichem Pathos zum Äußersten: er schmeißt eine Party.

Paco Gámez‘ Ein-Personen-Stück nimmt uns mit auf eine emotionale Fahrt durch die Vorhölle der kapitalistischen Verwertungslogik, beutelt seinen Protagonisten, feiert die radikale Verweigerung und entdeckt die Menschlichkeit im absurden, weil aussichtslosen Kampf gegen Windmühlen wieder.

Eine Produktion von Theaterhaus G7


Mit
Maximilian Wex

Regie
Inka Neubert

Bühne und Kostüm
Isabel Garcia Espino

Video und Sound
Philippe Mainz

Lichtdesign
Stefan Grießhaber

Technik
Joshua Nerz


Premiere: 7. März, 20 Uhr

Termine
7. März, 20:00 Uhr
9. März, 20:00 Uhr
15. März, 20:00 Uhr
16. März, 20:00 Uhr
22. März, 20:00 Uhr
23. März, 20:00 Uhr
12. April, 20:00 Uhr
13. April, 20:00 Uhr

Nach den Vorstellungen am 9. Und 15. März sowie am 13. April findet ein Hausgespräch statt – am 9. März mit dem Autor des Stücks.